Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert sich des Problems mit den wilden Tauben in Marburg anzunehmen und dies über eine tierschutzgerechte Geburtenkontrolle zu regeln.
Begründung:
Der aggressive Kot der Tauben beschädigt Häuser und Baudenkmäler. Wilde Tauben sind mit Ungeziefer und Parasiten belastet.
Im Zusammenhang mit Tauben sind hauptsächlich zwei Parasitenarten zu
nennen: die Taubenzecke (Argas reflexus) und die Rote Vogelmilbe (Dermanyssus gallinae). Beide Parasiten sind Blutsauger, die unter bestimmten Bedingungen auch in Wohnungen eindringen können. Eine Verhinderung von weiterem Taubennachwuchs ist durch Füttern von Hormonpräparaten (Taubenpille) eine Artgerechte und tierfreundliche Lösung. Weiter bieten sich Lösungen an, z.B. durch einen Falkner die Tauben zu verbrähmen.
Manfred Jannasch
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert, vom (neuen) Hirsefeldsteg die freie Sicht zum Schloss wieder herzustellen.
Begründung:
Von dem Hirsefeldsteg ist kein Blick auf das Schloss möglich. Dort verhindern Bäume die Sicht. An der Lahn auf der Seite des Trojedamms steht ein Baum, der teilweise abgestorben ist. Dieser sollte entfernt werden. Damit wäre die Sicht wieder möglich.
Manfred Jannasch Joachim Brunnet
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert, zu prüfen, ob im Bereich Marburgs die Lahn zur Energiegewinnung durch eine weitere Wasserkraftanlage sinnvoll genutzt werden kann.
Des Weiteren wird der Magistrat gebeten, dies entsprechend im Haushalt zu berücksichtigen.
Begründung:
Bei der Suche nach sinnvoller Gewinnung regenerativer Energie bieten sich die Elisabeth-Mühle an, dort ist die Turbinenanlage über 100 Jahre alt, sowie der Mühlgraben (Botanischer Garten) der in einem Rohr vor der Weidenhäsuer Brücke endet. Dort könnte z.B. eine Turbine mit einer Wasserschnecke eingebaut werden (hohe Leistung, für Fische ohne Schaden passierbar). Auch das Grüner Wehr ist mit seiner Wassermenge ein großer Energiespender. Dort könnte gleichzeitig die fehlende Fischtreppe mit installiert werden. Insgesamt könnte dies ein sinnvoller Beitrag zur Energiegewinnung sein.
Wieland Stötzel Manfred Jannasch